Mietspiegel Tübingen

Mietspiegel Tübingen: Rekordpreise beim Hausverkauf

Was ist Ihre Immobilie in Tübingen 2021 wert? Der aktuelle Marktmietspiegel für Tübingen macht steigende Mietpreise sichtbar: Lassen Sie jetzt kostenlos den Wert Ihrer Wohnung, Ihres Hauses oder Ihres Grundstücks von einem Experten vor Ort ermitteln. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit, Ihre Immobilie zum Top-Preis zu veräußern.

Wichtiger Hinweis zu den angegebenen Mietenspiegelpreisen:

Der vorliegende Marktmietenspiegel für Tübingen ist kein offizieller Mietspiegel von Tübingen. Bei den von uns ermittelten Angaben werden Neubauten nicht in die Preisermittlung miteinbezogen. Die angegebenen Mietpreise pro m² beziehen sich auf die Kaltmiete. Die hier abgebildeten Zahlen basieren auf aktuell am Markt angebotenen Immobilienobjekten von „VALUE Marktdatenbank“. Sie ersetzen keinesfalls den eventuell vorhandenen einfachen oder qualifizierten Mietspiegel von Tübingen. Sie sind aber gerade für Kauf- oder Mietinteressierte wichtig und können als Vergleichswerte verwendet werden.

Informationen zum Mietspiegel

Der durchschnittliche Mietpreis (Kaltmiete)in Tübingen liegt im Jahr 2021 bei 12,50 EUR /m².


Mietspiegel für Mietwohnungen nach Anzahl Zimmer

Der Preis für eine 1 Zimmer Wohnung liegt bei 15,16 EUR /m². Für eine 2 Zimmer Wohnung liegt der durchschnittliche Mietpreis bei 11,99 EUR /m².

Zimmer Tübingen Baden-Württemberg Deutschland
115,16 €12,10 €9,63 €
211,99 €10,18 €7,91 €
311,77 €9,80 €7,44 €
411,51 €9,39 €7,43 €


Download Mietspiegel:

Die ausgewiesenen Zahlen basieren auf tatsächlichen Preisen von Immobilienangeboten. Laden Sie hier den kompletten Marktmietspiegel mit vielen zusäzlichen Informationen herunter.








Mietspiegel für Wohnungen

Die Mietpreise variieren je nach Stadtteil. Wie sich die Mietpreise in den vergangenen 4 Jahren in den Tübingen und den Stadtteilen entwickelt haben, sehen Sie in den nachfolgenden Tabellen. Im Stadtteil Bebenhausen ist der Mietpreis pro m² mit 9,90€ am günstigsten und in Österberg/Gartenstraße mit 14,71 € am teuersten.

Stadtteil €/m² in 2018 €/m² in 2019 €/m² in 2020 €/m² in 2021
Bebenhausen keine Angabe 12,18 € 11,90 €9,90 €
- Bebenhausen keine Angabe 12,18 € 11,90 €9,90 €
Bühl 10,20 € 10,54 € 10,78 €11,93 €
- Bühl 10,20 € 10,54 € 10,78 €11,93 €
Derendingen 10,95 € 11,96 € 12,86 €11,85 €
- De-Zentrum 9,82 € 11,11 € 13,16 €13,98 €
- Feuerhägle/Mühlenviertel 11,65 € 12,38 € 13,46 €11,71 €
- Gartenstadt 5,56 € 8,86 € keine Angabekeine Angabe
Hagelloch 10,31 € 10,07 € 10,48 €10,63 €
- Hagelloch 10,31 € 10,07 € 10,48 €10,63 €
Hirschau 9,93 € 10,23 € 10,71 €12,79 €
- Hirschau 9,93 € 10,23 € 10,71 €12,79 €
Kilchberg 9,77 € 10,27 € 10,56 €11,99 €
- Kilchberg 9,77 € 10,27 € 10,56 €11,99 €
Lustnau 12,16 € 12,69 € 12,98 €14,20 €
- Aeule 13,54 € 13,00 € 13,28 €14,57 €
- Denzenberg/Sand 10,74 € 12,25 € 12,98 €13,98 €
- Lustnau-Zentrum/Herrlesberg/Stäudach 12,16 € 12,96 € 12,31 €12,35 €
- Neuhalde 12,50 € 12,50 € 13,06 €12,65 €
Pfrondorf 10,00 € 11,31 € 11,67 €12,77 €
- Pfrondorf 10,00 € 11,31 € 11,67 €12,77 €
Tübingen 11,51 € 12,05 € 12,18 €12,52 €
- Au/Unterer Wert/Französiches Viertel 10,86 € 13,27 € 13,69 €12,83 €
- Österberg/Gartenstraße 11,72 € 12,42 € 12,50 €14,71 €
- Schönblick/Waldhäuser Ost 11,28 € 11,53 € 11,25 €11,74 €
- Südstadt 11,54 € 12,22 € 11,67 €11,91 €
- Universität 11,29 € 11,61 € 12,22 €11,74 €
- Wanne 11,21 € 11,73 € 12,09 €12,37 €
- Weststadt 11,67 € 12,02 € 11,99 €13,37 €
- Zentrum 12,00 € 11,63 € 12,33 €12,32 €
Unterjesingen 10,13 € 10,00 € 9,86 €11,11 €
- Unterjesingen 10,13 € 10,00 € 9,86 €11,11 €
Weilheim 9,77 € 10,24 € 10,24 €keine Angabe
- Weilheim 9,77 € 10,24 € 10,24 €keine Angabe


Mietspiegel nach m² für Wohnungen in Tübingen

Für eine 50m²-Wohnung beträgt der durchschnittliche Mietpreis (Kaltmiete) bei 12,92 EUR/m². Für eine 70m² große Wohnung zahlt man 11,36 EUR/m².

Tübingen Baden-Württemberg Deutschland
alle12,50 € 10,02 € 7,86 €
20 - 3515,46 € 13,33 € 10,55 €
35 - 4513,32 € 11,16 € 8,55 €
45 - 5012,92 € 10,82 € 7,73 €
50 - 6012,08 € 10,34 € 7,50 €
60 - 7511,36 € 10,00 € 7,46 €
75 - 8511,67 € 9,82 € 7,74 €
85 - 10011,68 € 9,47 € 7,91 €
100 - 11,75 € 9,05 € 7,89 €

Kaufpreisentwicklung für Haus/Wohnung je m²

Sie stehen vor der Frage, ob Sie lieber eine Wohnung oder ein Haus kaufen, oder lieber mieten statt kaufen wollen? Der durchschnittliche Kaufpreis für eine Eigentumswohnung beträgt 4.546,58 EUR/m² für ein Haus zahlen Sie einen durchschnittlichen m² Preis von 5.141,86 EUR/m².

Jahr Wohnungen Häuser
20214.546,58 €5.141,86 €
20204.539,05 €4.700,28 €
20193.833,89 €4.245,54 €
20183.699,37 €4.002,01 €

Datenquelle VALUE Marktdatenbank

Mietspiegel Tübingen

Tübingen liegt im Zentrum Baden-Württembergs, etwa 30 Kilometer südlich von Stuttgart am Fluss Neckar. Den amtlichen Namen “Universitätsstadt” hat Tübingen von der im Jahr 1477 gegründeten Eberhard-Karls-Universität. Durch sie zählt Tübingen zu den ältesten Universitätsstädten in Deutschland. Auch wenn Tübingen kein bedeutender Standort für die Industrie ist, findet sich hier doch eine Reihe traditioneller und junger Unternehmen. Die Sparten reichen vom Maschinenbau, dem Werkzeugbau, der Medizintechnik bis hin zur Textilbranche.

Die Ziele der Stadtväter in Tübingen sind ehrgeizig: Auf 100.000 Einwohner soll Tübingen wachsen. Aktuell leben etwa 86.500 Menschen in der Universitätsstadt. Die Tendenz steigt. Vor rund zehn Jahren waren es etwa 6.000 Menschen weniger.

Mieten in Tübingen auf Rekordstand

In den deutschen Mittelstädten stiegen die Mieten für Wohnungen von 40 bis 120 Quadratmeter Größe in den letzten fünf Jahren im zweistelligen Prozentbereich. Interessenten müssen in Tübingen derzeit im Schnitt 12,40 Euro PRO Quadratmeter zahlen. Für die vergangenen fünf Jahre ergibt das ein Plus von 27 Prozent. Für Städte aus Baden-Württemberg ist das nichts Besonderes: Unter den Top-Tender teuersten Mittelstädte in der Bundesrepublik liegen acht in Baden-Württemberg. Der Trend erklärt sich unter anderem aus der guten wirtschaftlichen Situation des Bundeslandes. Dazu kommt, dass Regionen wie der Schwarzwald beliebte Ferienregionen sind. Auch viele Mittelständler sowie die Dax-Konzerne SAP und Daimler haben ihren Stammsitz hier.

Mietspiegel von Tübingen überarbeitet

Einen qualifizierten Mietspiegel in Tübingen gibt es alle vier Jahre. Das letzte Exemplar stammt aus dem Jahr 2018. Damit der Mietspiegel Tübingen seine Qualifizierung behält, wird er jedes zweite Jahr überprüft und der aktuellen Entwicklung am Markt angepasst. Im Jahr 2019 wurde entschieden, den seit Ende 2020 aktuellen Mietspiegel Tübingen zusammen mit den in der Nachbarschaft liegenden Gemeinden Kirchentellinsfurt und Dettenhausen zu erstellen. Dafür wurden mehr als 10.000 Haushalte in den drei Gemeinden angeschrieben. Davon hatten rund 7.600 Haushalte ihre Wohnung am freien Markt gemietet. Etwa ein Drittel beteiligte sich an der Befragung.

Ortsübliche Vergleichsmiete in Tübingen

Laut Wohnraumbericht der Stadtverwaltung wächst Tübingen jedes Jahr um durchschnittlich 1.000 Einwohner. Dabei nimmt die Zahl an Einpersonenhaushalten überproportional zu. Steigerungen beim Mietpreis zeigen sich sowohl im Neubau als auch im Bestand.

Zwischen der Erhebung für den Mietspiegel 2016 und der Erhebung für den Mietspiegel 2020 stiegen die Preise für Wohnungen in Tübingen um 2,2 Prozent pro Jahr. Der Preis pro Quadratmeter Wohnraum stieg so von durchschnittlich 9,05 Euro auf 10,07 Euro pro Quadratmeter. Am höchsten ist das Niveau der Mieten in Tübingen. Das Mietniveau In Kirchentellinsfurt liegt um 17 Prozent unter der Tübinger Marke, in Dettenhausen sind es 16 Prozent.

Der durchschnittliche Mietpreis liegt für eine 30 Quadratmeter große Wohnung in Tübingen derzeit bei 15,25 Euro pro Quadratmeter. Für eine 60 Quadratmeter große Wohnung werden pro Quadratmeter aktuell durchschnittlich 12,16 Euro auf den Quadratmeter fällig. Bei im Durchschnitt 13,18 Euro pro Quadratmeter liegt der Mietpreis für eine 100 Quadratmeter große Wohnung in Tübingen.

Mietpreisbremse in Tübingen

Für die Universitätsstadt Tübingen galten bis vor Kurzem die Regelungen zur Mietpreisbremse. Seit dem 1. November 2015 durften deswegen bei Abschluss eines neuen Mietvertrags am freien Wohnungsmarkt die Mieten höchstens um zehn Prozent über dem Mietspiegel Tübingen liegen. Nach dem Kippen der Mietpreisbremse durch das Bundesverfassungsgericht bleiben Kommunen wie Tübingen nun andere Instrument, das Wachstum der Mieten moderat zu begrenzen. Um Angebot und Nachfrage am Wohnungsmarkt zu steuern, gibt es Kappungsgrenzen sowie den sozialen Wohnungsbau. Für welches Instrument sich die Stadtverwaltung in Tübingen entscheidet, ist bisher noch offen.

Hohe Preise für Wohneigentum in Tübingen

Die Kaufpreise für Wohneigentum in den Mittelstädten sind weiter auf dem Höhenflug. Ein Ende der Preisspirale ist vorerst nicht in Sicht. Da viele potenzielle Besitzer von Häusern und Wohnungen auf der Suche nach den eigenen vier Wänden die teuren Metropolen verlassen, steigen in den kleineren Städten die Preise rasant. Tübingen macht hier keine Ausnahme. Im Gegenteil: Das Potenzial für noch mehr Steigerungen beim Kaufpreis ist noch nicht ausgeschöpft.

Preistrend für Eigentumswohnungen in Tübingen

In der Universitätsstadt verteuern sich die Kaufpreise seit 2015 sehr stark. In einigen Stadtlagen stiegen sie um mehr als 60 Prozent. Besonders gefragt und dementsprechend teuer sind sanierte Altbauwohnungen in der Innenstadt und an der grünen Peripherie. Ein Ende der Entwicklung ist noch nicht abzusehen. Auch die Corona-Krise hat den Anstieg der Preise am Markt für Eigentumswohnungen in Tübingen nicht abgebremst. Die Nachfrage sogar im Laufe der Pandemie noch einmal gestiegen. Das hat die Preise zusätzlich nach oben getrieben.

Preistrend für Häuser in Tübingen

Die Preisentwicklung für Einfamilienhäuser folgt dem Trend bei den Eigentumswohnungen. Gefragt sind sowohl Immobilien aus dem Bestand als auch Grundstücke für Neubauten. Dabei hat Tübingen diese Entwicklung recht früh erkannt und versucht, gegenzusteuern. Um das Wachstum beim Bau von Einfamilienhäusern zu forcieren, wurden hier in den letzten Jahren mehrere größere Stadtquartiere entwickelt. Vor allem große Areale aus dem Besitz der Stadt werden seit rund 15 Jahren systematisch als Bauland ausgewiesen. Der Vorteil hier: Die Preise orientieren sich nicht an allgemeinen Märkten, sondern den wirklichen Entstehungskosten.