Mietspiegel Freiburg

Freiburg liegt mit seinen Mietpreisen für Wohnungen auf dem freien Markt über dem Durchschnitt im Bund.

Für einen Vergleich der Mietpreise für die Wohnungen nach Ausstattungsgrad, Lage und Wohnfläche eignet sich der Mietspiegel perfekt. Für die frei finanzierten Wohnungen in Freiburg ist gegen eine Schutzgebühr ein Mietspiegel von der Stadt herausgegeben worden. Im Ergebnis aller Erhebungen ist der Tenor aber, dass die Stadt durchschnittlich 40 % über dem Durchschnitt des Bundes liegt. Als Begründung wird dafür die ständig steigende Einwohnerzahl genannt. Attraktivität und Lage spielen eine zentrale Rolle und wirken sich selbst in den umliegenden Gemeinden noch aus. In der Prognose wird eine Steigerung von ca. 8 % bis zum Jahr 20130 ausgegeben.

Einige Faktoren sind zwingend zur Berechnung des Mietspiegels notwendig. Das Gebäude in seinem baulichen Zustand, die Ausstattung im sanitären Bereich und technische Gebäude Ausrüstungen, seine Lage und die umgebende Infrastruktur spielen die führende Rolle dabei. Die Daten werden zur Berechnung der ortsüblichen Nettokaltmiete verwendet. Der frei finanzierte Wohnungsmarkt soll für Vermieter und Mieter wesentlich mehr Transparenz schaffen. Als Grenze für mögliche Mieterhöhungen dienen die Mietpreisspiegel ebenso gleich für beide Seiten. In Freiburg ist wie im übrigen Bundesgebiet eine erhöhte Nachfrage nach kleinen Wohnungen zu verzeichnen.

Qualifizierter Mietspiegel für Freiburg im Breisgau

Die Stadt Freiburg stellt allen interessierten Bürgern und denen, die es gerne werden möchten, einen qualifizierten Mietspiegel zur Verfügung. Er wurde in einer Arbeitsgruppe erstellt, die alle Interessengruppen repräsentiert. Die Erhebung der Daten und deren Auswertung geschah unter der Ägide der Firma GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung Hamburg. Dieser Mietspiegel für die frei finanzierten Wohnungen gilt für das Stadtgebiet und aller eingemeindeten Ortsteile.

Wo finde ich den aktuellen, qualifizierten Mietspiegel für Freiburg?

Den qualifizierten Mietspiegel für Freiburg können Sie auf der offiziellen Seite der Stadt Freiburg kostenpflichtig bestellen.

Mietpreis Freiburg im Breisgau

Durchschnittliche Miete in Euro je Quadratmeter des Jahres 2017.

sehr niedrig
niedrig
durchschnittlich
sehr hoch
StadtteilMiete pro m2
Altstadt
9,15 Euro
Betzenhausen
8,49 Euro
Brühl
8,28 Euro
Ebnet
8,24 Euro
Günterstal
8,71 Euro
Haslach
7,97 Euro
Herdern
9,28 Euro
Hochdorf
7,54 Euro
Kappel
7,56 Euro
Landwasser
7,59 Euro
Lehen
8,28 Euro
Littenweiler
8,34 Euro
Mooswald
8,23 Euro
Mundenhof
8,35 Euro
Munzingen
7,28 Euro
Neuburg
9,30 Euro
Oberau
8,99 Euro
Opfingen
6,99 Euro
Rieselfeld
9,21 Euro
St. Georgen
8,51 Euro
Stühlinger
8,11 Euro
Tiengen
7,51 Euro
Vauban
8,37 Euro
Waldsee
8,78 Euro
Waltershofen
6,84 Euro
Weingarten
7,70 Euro
Wiehre
9,16 Euro
Zähringen
8,70 Euro

Für Freiburg im Breisgau stellt sich die Mietpreisverteilung/ Nettokaltmiete für Wohnungen wie folgt dar:

  • kleine Wohnungen bis 40 m² Größe,          15,87 €/m²
  • Wohnungen von 40 bis 80 m² Größe,        12,33 €/m²
  • Wohnungen von 80 bis 120 m² Größe,      13,82 €/m²
  • Wohnungen ab 120 m²,                                 12,64 €/m²

Es ergibt sich ein Durchschnittspreis von 13,26 €/m² für die Stadt Freiburg im Breisgau.

Vergleicht man den Preis für Miete von Häusern/ Nettokaltmiete per Februar 2018 stellen sich folgende Zahlen dar:

  • Häuser von 140 bis 180 m² Wohnfläche,        1.495,24 €/m²
  • Häuser ab einer Wohnfläche von 180 m²,   2.2863,49 €/m²

Das ergibt den durchschnittlichen Wert von 2407,41 €/m².

Vergleicht man in der Statistik die Entwicklung der Nettokaltmietpreise von März 2017 bis Januar 2018, ergeben sich für die kleinen Wohnungen deutliche Schwankungen mit Tiefstwerten im November 2017 und plötzlichem Anstieg im Januar 2018 auf den Wert von 15,87 €, der sich eingependelt hat. Der Trend in der gesamten Republik geht eindeutig in Richtung kleinere Wohnungen.

Die Nettokaltmiete von Häusern kommt in der Erhebung nur für 2 Größen vor. 140 bis 180 m² und ab 180 m² sind einbezogen. Es gab ab November 2016 einen deutlichen Anstieg bei den Häusern ab 180 m². Die Preise stiegen von 1.931,67 € auf 2.978,26 im Januar 2017. Das entspricht ca. 65 % Steigerung. Im gleichen Zeitraum gingen die Preise für kleinere Wohnungen zurück.

Freiburg im Breisgau ist Universitätsstadt mit ständig wechselnden Mietern. Daher sind wegen der hohen Quote an Neuvermietungen auch Mieterhöhungen möglich.

Bei einer Prognose zur Bevölkerungsentwicklung des Amtes für Bürgerservice und Informationsverarbeitung wurde von einer Steigerung der Einwohnerzahlen auf maximal 258.000 ausgegangen. Die Zuzüge der Auszubildenden und Studierenden sind steigend und das betrifft gerade die 18 bis 25-Jährigen. Freiburg zählt zu den Städten mit jungen Einwohnern. Das Alter im Durchschnitt liegt bei ca. 40 Jahren. Der Bedarf an geeigneten Wohnungen wird auf ca. 900 im Jahr geschätzt. Die Stadt reagiert auf den wachsenden Bedarf mit Einplanung eines ganz neuen Stadtteiles und konsequenter Bebauung von Lücken im Stadtkern.