Mietspiegel Köln

Beim Mietspiegel Köln handelt es sich um einen qualifizierten Mietspiegel, der gegen Zahlung einer Schutzgebühr über die Rheinische Immobilienbörse, Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln, Telefon: 0221 / 1640-413 zu beziehen ist oder direkt im Netz heruntergeladen werden kann: https://www.rheinische-immobilienboerse.de/Mietspiegel_Koeln_2017___Wohnraum.AxCMS

Für weiterführende Auskünfte stehen auch folgende Interessenvertretungen zur Verfügung:

  • der Mieterverein Köln e. V., Mühlenbach 49, 50676 Köln, Telefon: 0221 / 20 23 70
  • der Haus- und Grundbesitzerverein von 1888, Hohenzollernring 71-73, 50672 Köln,
    Telefon: 0221 / 5 73 60
  • sowie die Vereinigung von Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümern Köln e. V., Josefstraße 81, 51143 Köln, Telefon: 02203 / 5 21 72

Eine Übersicht findet sich außerdem auf den Seiten der Stadt Köln unter: http://www.koeln.de/immobilien/mietspiegel.html

Besonderheiten zum Mietspiegel Köln

Grundsätzlich zählen die Kölner Mieten zu den höchsten Mieten in ganz Nordrhein Westfalen. Sie liegen im Durchschnitt sogar noch über den in Düsseldorf geforderten Mieten. Besonders Mieter, die auf der Suche nach kleinen Wohnungen sind, mussten in den letzten Jahren immer tiefer in die Tasche greifen. Auch innenstadtnahe Wohnungen sind äußerst gefragt, dafür oftmals aber eben auch um ein Vielfaches teurer als Mietobjekte in den Randbezirken Kölns.

Wo finde ich den aktuellen Mietspiegel für Köln?

Den Mietspiegel für Köln können Sie hier anfordern.

Mietpreis Köln

Durchschnittliche Miete in Euro je Quadratmeter des Jahres 2017.

sehr niedrig
niedrig
durchschnittlich
sehr hoch
StadtteilMiete pro m2
Altstadt/Nord
10,13 Euro
Altstadt/Süd
9,89 Euro
Bayenthal
9,67 Euro
Bickendorf
8,45 Euro
Bilderstöckchen
8,40 Euro
Blumenberg
7,69 Euro
Bocklemünd/Mengenich
7,92 Euro
Braunsfeld
9,91 Euro
Brück
8,36 Euro
Buchforst
7,66 Euro
Buchheim
7,91 Euro
Chorweiler
6,22 Euro
Dellbrück
8,05 Euro
Deutz
9,25 Euro
Dünnwald
7,63 Euro
Ehrenfeld
9,32 Euro
Eil
7,44 Euro
Elsdorf
7,31 Euro
Ensen
7,99 Euro
Esch/Auweiler
7,79 Euro
Finkenberg
7,53 Euro
Flittard
7,46 Euro
Fühlingen
7,49 Euro
Godorf
7,32 Euro
Gremberghoven
7,30 Euro
Grengel
7,28 Euro
Hahnwald
9,90 Euro
Heimersdorf
8,03 Euro
Holweide
7,91 Euro
Humboldt/Gremberg
7,74 Euro
Höhenberg
7,68 Euro
Höhenhaus
7,89 Euro
Immendorf
7,60 Euro
Junkersdorf
10,13 Euro
Kalk
7,71 Euro
Klettenberg
10,11 Euro
Langel
7,09 Euro
Libur
6,87 Euro
Lind
7,46 Euro
Lindenthal
10,46 Euro
Lindweiler
7,65 Euro
Longerich
8,57 Euro
Lövenich
8,86 Euro
Marienburg
10,17 Euro
Mauenheim
8,54 Euro
Merheim
7,83 Euro
Merkenich
7,64 Euro
Meschenich
7,16 Euro
Mülheim
8,03 Euro
Müngersdorf
9,34 Euro
Neubrück
8,00 Euro
Neuehrenfeld
9,35 Euro
Neustadt/Nord
10,17 Euro
Neustadt/Süd
10,09 Euro
Niehl
8,51 Euro
Nippes
9,43 Euro
Ossendorf
8,18 Euro
Ostheim
7,72 Euro
Pesch
7,84 Euro
Poll
8,52 Euro
Porz
7,68 Euro
Raderberg
9,08 Euro
Raderthal
8,98 Euro
Rath/Heumar
8,08 Euro
Riehl
9,57 Euro
Rodenkirchen
9,69 Euro
Roggendorf/Thenhoven
6,98 Euro
Rondorf
8,68 Euro
Seeberg
7,56 Euro
Stammheim
7,47 Euro
Sülz
10,16 Euro
Sürth
8,77 Euro
Urbach
7,47 Euro
Vingst
7,58 Euro
Vogelsang
8,58 Euro
Volkhoven/Weiler
7,72 Euro
Wahn
7,45 Euro
Wahnheide
7,34 Euro
Weiden
8,89 Euro
Weidenpesch
8,56 Euro
Weiß
8,81 Euro
Westhoven
7,92 Euro
Widdersdorf
8,88 Euro
Worringen
7,42 Euro
Zollstock
8,61 Euro
Zündorf
7,53 Euro

Mietpreisbremse in Köln

Imietrechtn Köln herrscht eine relative Wohnungsknappheit, was in der Vergangenheit dazu geführt hat, dass der Mietzins in den letzten Jahren immer weiter angestiegen ist. Grund genug für den Gesetzgeber, um seit dem 01. Juni 2015, die Mietpreisbremse zum Einsatz zu bringen. Da der Mietspiegel jedoch nicht nach den einzelnen Stadtteilen differenziert, sondern statt dessen alle neuabgeschlossenen Mietverträge sowie Mietänderungen als Grundlage nimmt, greift die Mietpreisbremse gerade in großen Städten wie Köln nur bedingt, was zu großer Unzufriedenheit und vielfacher Kritik führt. Die Differenzen in den einzelnen Stadtgebieten sind enorm groß, sodass auch die Spannen nicht ausreichen, um die starken Preisgefälle zwischen den einzelnen Stadtteilen aufzufangen.

Gefahren, die durch den Einsatz der Mietpreisbremse drohen

Experten warnen sogar davor, dass die Mietpreisbremse den örtlichen Wohnungsmarkt noch weiter anspannen lässt. Dies wäre vor allem dann zu befürchten, wenn Vermieter künftig zu der Ansicht gelangen, dass sich die Vermietungen von Immobilien rein wirtschaftlich gesehen nicht mehr lohnen und stattdessen dazu über gehen, diese zu verkaufen.
Eine weitere Gesetzesänderung könnte Vermieter zusätzlich zu dieser Ansicht gelangen lassen, argwöhnen die Fachleute. Ebenfalls seit dem 01. Juni 2015 in Kraft getreten, ist das sogenannte Bestellerprinzip. Dieses hat zur Folge, dass die Maklergebühren seit diesem Zeitpunkt von der Partei zu tragen sind, die den Auftrag erteilt (also bestellt) hat und das waren in der Vergangenheit in der Regel die Vermieter. Bei Verkäufen kommt dieses Prinzip hingegen nicht zum Einsatz. Demnach schafft der Gesetzgeber mit diesen Beschlüssen unter Umständen mehr Anreize eine Immobilie zum Verkauf anzubieten, als weiterhin zu vermieten.

Im Vergleich zu anderen Städten wie Berlin oder Dresden schneidet Köln im Mietspiegel höher ab.

Mehr Informationen rund um den Mietspiegel finden sie auf den folgenden Seiten.