Mietspiegel Friedberg 2026 Informationen
Der aktuelle Mietspiegel in Friedberg liegt 2026 bei durchschnittlich 12,01 EUR /m².
Mietspiegel für Mietwohnungen nach Anzahl Zimmer
Der Preis für eine 1 Zimmer Wohnung in Friedberg liegt bei 13,14 EUR /m². Für eine 2 Zimmer Wohnung liegt der aktuelle durchschnittliche Mietpreis im Jahr 2026 bei 12,37 EUR /m².
| Zimmer | Friedberg | Hessen | Deutschland |
|---|---|---|---|
| 1 | 13,14 € | 14,74 € | 12,75 € |
| 2 | 12,37 € | 12,17 € | 10,41 € |
| 3 | 11,61 € | 11,26 € | 9,86 € |
| 4 | 11,86 € | 10,91 € | 9,90 € |
Historische Entwicklung der m² Preise nach Anzahl Zimmer für Wohnungen in den letzten Jahren
| Zimmer | m² in 2022 | m² in 2023 | m² in 2024 | m² in 2025 | m² in 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 12,18 € | 12,85 € | 13,13 € | 13,89 € | 13,14 € |
| 2 | 10,30 € | 10,54 € | 11,13 € | 11,24 € | 12,37 € |
| 3 | 9,85 € | 10,18 € | 10,87 € | 11,44 € | 11,61 € |
| 4 | 10,00 € | 9,93 € | 10,29 € | 10,78 € | 11,86 € |
Download Markt-Mietspiegel Friedberg als PDF-Dokument:
Der Marktmietspiegel basiert auf aktuellen, tatsächlichen Preisen der Immobilienwirtschaft und ist kein amtlicher Mietspiegel. Laden Sie hier den ausführlichen Marktmietspiegel als PDF-Dokument herunter.
Mietspiegel für Wohnungen Friedberg
Der durchschnittliche Mietpreis in Friedberg liegt bei 12,01 EUR /m².
| Ortsteil | m² in 2022 | m² in 2023 | m² in 2024 | m² in 2025 | m² in 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Bauernheim | 9,00 € | 9,71 € | 10,49 € | 10,62 € | k. A. |
| Bruchenbrücken | 9,18 € | 10,10 € | 9,98 € | 9,10 € | k. A. |
| Dorheim | k. A. | k. A. | k. A. | 11,41 € | 11,44 € |
| Fauerbach | k. A. | k. A. | k. A. | k. A. | k. A. |
| Friedberg (Hessen) | 10,76 € | 11,16 € | 11,02 € | 12,47 € | 12,58 € |
| Görbelheimer Mühle | k. A. | k. A. | k. A. | k. A. | k. A. |
| Ockstadt | 9,97 € | 10,64 € | 11,08 € | 10,03 € | k. A. |
| Ossenheim | 11,35 € | 11,71 € | 11,39 € | 9,55 € | k. A. |
| Zentrum | k. A. | k. A. | k. A. | k. A. | k. A. |
Mietspiegel nach m² für Wohnungen in Friedberg
Für eine 50m²-Wohnung in Friedberg liegt der durchschnittliche Mietpreis (Kaltmiete) 2026 bei 11,74 EUR/m². Für eine 70m² große Wohnung zahlt man zur Zeit 12,17 EUR/m².
| m² | Friedberg | Hessen | Deutschland |
|---|---|---|---|
| alle | 12,01 € | 11,92 € | 10,39 € |
| 20 - 35 | 16,49 € | 16,21 € | 14,11 € |
| 35 - 45 | 12,51 € | 13,24 € | 11,41 € |
| 45 - 50 | k. A. | 12,25 € | 10,21 € |
| 50 - 60 | 11,74 € | 12,03 € | 9,98 € |
| 60 - 75 | 12,17 € | 11,53 € | 9,92 € |
| 75 - 85 | 10,66 € | 11,30 € | 10,11 € |
| 85 - 100 | 11,42 € | 10,95 € | 10,24 € |
| 100 - | 10,23 € | 11,01 € | 10,27 € |
Historische Entwicklung der m² Preise bei unterschiedlichen Wohnungsgrößen in den letzten Jahren
| m² | m² in 2022 | m² in 2023 | m² in 2024 | m² in 2025 | m² in 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| alle | 10,33 € | 10,70 € | 11,13 € | 11,63 € | 12,01 € |
| 20 - 35 | 13,36 € | 13,72 € | 14,25 € | 16,02 € | 16,49 € |
| 35 - 45 | 11,68 € | 12,11 € | 12,60 € | 11,69 € | 12,51 € |
| 45 - 50 | 10,48 € | 10,14 € | 11,23 € | 11,60 € | k. A. |
| 50 - 60 | 10,56 € | 10,56 € | 11,18 € | 11,60 € | 11,74 € |
| 60 - 75 | 9,95 € | 10,31 € | 11,10 € | 11,38 € | 12,17 € |
| 75 - 85 | 10,04 € | 9,98 € | 10,57 € | 10,63 € | 10,66 € |
| 85 - 100 | 9,71 € | 10,14 € | 10,13 € | 11,22 € | 11,42 € |
| 100 - | 9,12 € | 10,05 € | 9,87 € | 10,50 € | 10,23 € |
Bei den von uns ermittelten Angaben werden Neubauten nicht in die Preisermittlung miteinbezogen. Die angegebenen Mietpreise pro m² beziehen sich auf die Kaltmiete. Unsere Berechnungen basieren auf den Daten der VALUE Marktdatenbank, einer etablierten Datenquelle der deutschen Immobilienwirtschaft.
Was ist der Mietspiegel Friedberg?
Ein Mietspiegel hilft dabei, die ortsübliche Vergleichsmiete für Wohnungen in Friedberg (Bayern, Landkreis Aichach-Friedberg) einzuordnen. Er wird häufig genutzt, um Mieten bei Neuvermietung grob zu prüfen oder im Bestand eine Orientierung zu haben, ob eine Mieterhöhung im Rahmen des gesetzlich Zulässigen plausibel ist. Wichtig ist dabei: „Mietspiegel“ wird im Alltag oft als Sammelbegriff verwendet – von amtlichen Mietspiegeln (einfach/qualifiziert) bis hin zu Marktübersichten aus Angebotsdaten.
Für diese Seite stehen die Daten der VALUE Marktdatenbank im Mittelpunkt. Sie bilden die Grundlage für die hier genannten Durchschnittswerte in Friedberg und ermöglichen eine konsistente Einordnung nach Wohnungstypen (z. B. Zimmeranzahl) und Wohnungsgrößen. So bekommst du eine belastbare Orientierung, ohne dass Einzelinserate oder kurzfristige Ausreißer das Bild verzerren.
Unterschied zwischen qualifiziertem und einfachem Mietspiegel
Ein einfacher Mietspiegel ist eine Übersicht über ortsübliche Vergleichsmieten, die von der Gemeinde oder Interessenvertretern erstellt wird. Er muss nachvollziehbar sein, erfüllt aber nicht zwingend die strengen Anforderungen an Methodik und Dokumentation. Ein qualifizierter Mietspiegel wird nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt und in der Regel unter Beteiligung von Mieter- und Vermietervertretungen beschlossen. Er hat im Streitfall eine stärkere Aussagekraft und wird bei Mieterhöhungen häufiger als Referenz herangezogen.
Wenn vor Ort kein amtlicher Mietspiegel (als PDF oder Rechner) veröffentlicht ist, greifen viele Marktteilnehmer ergänzend auf Marktdaten und alternative Mietpreisanalysen zurück. Diese basieren oft auf Angebotsmieten und können je nach Erhebungszeitraum und Datenbasis etwas höher ausfallen als Bestandsmieten.
Welche Eckdaten werden zur Berechnung herangezogen?
Damit Mieten sinnvoll verglichen werden können, werden Wohnungen nach typischen Merkmalen gruppiert. In Friedberg spielen – wie in vielen Städten im Umland größerer Zentren – vor allem Größe, Zuschnitt und Lage eine Rolle. Häufig ausgewertet werden unter anderem:
- Wohnungsgröße (z. B. 50 m² oder 70 m²) und Zimmeranzahl
- Baujahr bzw. Baualtersklasse und Modernisierungsstand
- Wohnlage (zentrale Bereiche vs. ruhige Randlagen)
- Ausstattung (z. B. Balkon, Aufzug, Stellplatz, energetischer Standard)
Gerade kleinere Wohnungen zeigen oft höhere Quadratmeterpreise, weil die Nachfrage in vielen Märkten besonders dort konzentriert ist. Umgekehrt liegen größere Wohnungen im Schnitt häufig niedriger pro m², weil die Gesamtmiete schneller an Budgetgrenzen stößt.
Wo finde ich den aktuellen Mietspiegel?
Amtliche Mietspiegel werden in der Regel über die Website der Stadt oder über offizielle Verwaltungsportale bereitgestellt. Für Friedberg (Bayern) ist über das BayernPortal derzeit kein abrufbares Online-Verfahren hinterlegt. Offizielle Anlaufstellen sind daher die Stadtverwaltung selbst sowie die einschlägigen Veröffentlichungen/Portale der öffentlichen Hand.
➡️ Stadt Friedberg – offizielle Website (Kontakt/Rathausservice)
➡️ Mietspiegel online (BayernPortal) für 86316 Friedberg
Ortsübliche Vergleichsmiete
Laut VALUE Marktdatenbank liegt der durchschnittliche Mietpreis (Kaltmiete) in Friedberg im Jahr 2025 bei 11,63 €/m². Bei der Einordnung nach Wohnungstypen zeigen sich klare Unterschiede: Eine 1-Zimmer-Wohnung liegt im Schnitt bei 13,89 €/m², eine 2-Zimmer-Wohnung bei 11,24 €/m². Nach Wohnungsgröße beträgt der Durchschnitt für eine 50-m²-Wohnung 11,60 €/m², für eine 70-m²-Wohnung 11,38 €/m².
Zur groben Einordnung auf regionaler Ebene: Im Kreis Aichach-Friedberg liegt die durchschnittliche Kaltmiete 2025 bei 11,83 €/m². Das zeigt, dass Friedberg im Kreiskontext nicht aus dem Rahmen fällt, aber je nach Lage und Objektmerkmalen spürbare Spannweiten möglich sind.
Ergänzend nennen andere Marktanalysen – je nach Zeitpunkt und Datengrundlage – für Friedberg Werte, die eher im Bereich von rund 12,5 bis 13,8 €/m² liegen. Solche Abweichungen sind plausibel, wenn der Fokus stärker auf aktuellen Angebotsmieten liegt oder wenn bestimmte Wohnungstypen (z. B. kleinere Einheiten) überproportional in die Auswertung eingehen.
Entwicklung der Mietpreise
Die VALUE-Daten für 2025 liefern eine stabile Basis, um das Mietniveau in Friedberg zu beschreiben. Gleichzeitig deutet der Blick auf neuere Marktindikatoren darauf hin, dass sich die Mieten zuletzt weiter nach oben bewegt haben können – vor allem in Segmenten mit hoher Nachfrage. In der Praxis zeigt sich diese Dynamik häufig zuerst bei kleineren Wohnungen, weil hier die Nachfrage breit ist und die Umzugshäufigkeit höher ausfällt.
Für Mieter und Vermieter ist daher wichtig, nicht nur einen einzigen Durchschnittswert zu betrachten, sondern die Wohnung möglichst „vergleichbar“ einzuordnen: Zimmerzahl und Größe sind ein guter Start, Baujahr, Zustand und Lage entscheiden dann oft über die Feinabstufung. Wer rechtssicher argumentieren muss (z. B. im Rahmen einer Mieterhöhung nach ortsüblicher Vergleichsmiete), sollte zusätzlich prüfen, ob es vor Ort einen amtlichen Mietspiegel gibt oder welche offiziellen Auskünfte die Stadtverwaltung dazu erteilt.
