Mietspiegel Hildesheim

2018 hat die Stadt Hildesheim damit begonnen, einen Mietspiegel zu erarbeiten. Dafür arbeitet die Kommune mit der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte zusammen. Unterstützt wird das Projekt Mietspiegel ferner vom Mieterverein, dem Verein Haus und Grund sowie den Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft. Dazu verpflichtet, einen Mietspiegel aufzustellen, wäre die Stadt Hildesheim laut Gesetzgeber nicht, weil es sich hierbei lediglich um eine freiwillige Aufgabe der Kommunen handelt. Viele Kommunen machen das jedoch, weil ein Mietspiegel ein Stück Rechtssicherheit bietet und unnötigen Streitigkeiten oder gar Gerichtsverfahren vorbeugt. Der Grund: Weil im Mietspiegel die Mieten sämtlicher Kommunen, die auf dem freien Immobilienmarkt erhältlich sind, erfasst ist, erhalten sowohl Mieter als auch Vermieter einen sehr guten Überblick über die Höhe der ortsüblichen Miete.

Wichtig ist das insbesondere, wenn Mieter eine neue Wohnung beziehen, weil der Vermieter den Mietpreis dann üblicherweise auch anpasst. Nicht berücksichtigt werden sämtliche Immobilien, welche einer Mietpreisbindung unterliegen – dazu gehören beispielsweise Sozialwohnungen. Allerdings gibt der Mietpreisspiegel nur einen groben Überblick. Denn wie hoch die Miete für eine Wohnung oder ein Haus letztlich tatsächlich ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören vor allem die Größe, der Zustand und die Ausstattung. Aber auch die Lage spielt eine nicht unerhebliche Rolle bezüglich des Mietpreises. So kosten Immobilien in guten Wohnlagen und mit einer guten Infrastruktur im Umfeld generell mehr als Immobilien, bei welchen das nicht der Fall ist.

Wo finde ich den aktuellen Mietspiegel für Hildesheim?

Ein Mietspiegel für Hildesheim steht aktuell nicht zur Verfügung. Dafür finden Sie eine Preisentwicklung auf immowelt.de.

Hildesheim und die Mietpreisberechnung

Die Stadt Hildesheim liegt im Herzen von Niedersachsen und bietet mehr als 100.000 Einwohnern eine Heimat. Die südöstlich der Landeshauptstadt gelegene Stadt dehnt sich über ein  Fläche von 92,18 Quadratkilometer aus, die Bevölkerungsdichte liegt also bei rund 1.100 Einwohnern pro Quadratkilometer. Bekannt ist die Stadt für ihre zahlreichen Zeugnisse aus einer über 1.000jährigen Geschichte. Geprägt wird das Zentrum der Stadt vor allem durch den hoch aufragenden Turm der Bürgerkirche St. Andreas.

Die Wohnungspreise in Hildesheim im Überblick:

Kleine Wohnungen bis 30 m² Größe:               8,07 €/m²

Wohnungen bis 60 m²:                                        6,72 €/m²

Wohnungen bis 100 m²:                                      7,06 €/m²

Im Vergleich: Preise für Miete von Häusern/Nettokaltmiete Stand Mai 2018

Häuser mit bis zu 150 m²:                               10,43 €/m²

Weitere Informationen zum Mietspiegel Hildesheim finden interessierte Besucher auf den Portalen Immowelt und Immonet. Hier können sie unter anderem erfahren, wie sich die Mietpreise für Wohnungen und Häuser in Hildesheim in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Bei Wohnungen lässt sich etwa feststellen, dass die Preise seit Anfang des Jahrzehnts kontinuierlich und ohne größere Schwankungen angestiegen sind. Beispielsweise kosteten Wohnungen mit einer Größe von bis zu 30 Quadratmetern 2011 noch knapp über sechs Euro, ein Jahr später über 6,50 Euro. Anschließend stiegen die Quadratmeterpreise langsam an, bis sie 2017 ein Niveau von rund acht Euro erreicht hatten. Ähnlich verlief die Entwicklung der Quadratmeterpreise bei Wohnungen bis 60 Quadratmeter, die 2011 aber nur rund 5,25 Euro pro Quadratmeter kosteten. Parallel dazu entwickelte sich auch der Quadratmeterpreis für Wohnungen von bis zu 100 Quadratmetern. Bei letzteren gab es von 2016 auf 2017 allerdings einen Preissprung von knapp unter sechs Euro auf nahezu sieben Euro.

Etwas turbulenter sah die Mietpreisentwicklung in Hildesheim bei Häusern aus. So kostete der Quadratmeter für ein Haus mit einer Größe von bis zu 100 Quadratmetern 2011 noch weniger als 5,50 Euro. Bis 2014 stieg der Preis auf rund sieben Euro an, blieb dann zwei Jahre relativ konstant und  stieg  2017 auf über acht Euro pro Quadratmeter. Häuser mit einer Größenordnung von bis zu 150 Quadratmetern kosteten zwischen 2011 und 2013 etwas mehr als sechs Euro je Quadratmeter, bevor der Preis 2014 auf fast sieben Euro anstieg. In den folgenden Jahren blieben die Preise allerdings auf diesem Niveau.