Mietspiegel Offenbach

Im Mietspiegel einer Kommune wird die Höhe der ortsüblichen Mieten im Durchschnitt erfasst. Der Mietspiegel gibt also sowohl Mietern als auch Vermietern eine gute Übersicht über die jeweilige Höhe der Miete, welche durch das Angebot und die Nachfrage auf dem jeweiligen Mietmarkt bestimmt wird. Allerdings sind Städte und Gemeinden nicht dazu verpflichtet, einen Mietspiegel herauszugeben. Das sollte nur geschehen, wenn es für die Kommune keinen übermäßigen Aufwand bedeutet. Damit ein Mietspiegel auch offiziell Gültigkeit erlangt, muss er von den Interessenvertretungen der Mieter und der Vermieter abgesegnet sein.

Deshalb erstellt die Stadt Offenburg am Main ihren Mietspiegel auch in enger Zusammenarbeit mit dm Verein der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e.V. – Haus & Grund Offenbach/Main sowie dem Mieterbund Offenbach e.V. Berücksichtigt werden im Mietspiegel übrigens nur Wohnungen, die auf dem freien Markt erhältlich sind. Sozialwohnungen und Wohnungen, die mit sonstiger staatlicher Förderung erstellt wurden und deshalb einer Mietpreisbindung unterliegen, sind darin also nicht berücksichtigt. Allerdings gibt der Mietspiegel einer Kommune lediglich einen groben Rahmen vor. Denn wie hoch die Miete im Einzelfall ausfällt, hängt auch von anderen Faktoren ab. Dazu gehören die Lage der Wohnung oder des Hauses ebenso, wie die Verkehrsanbindung vor Ort und die bestehende Infrastruktur.

Wo finde ich den aktuellen Mietspiegel für Offenbach?

Den aktuellen Mietspiegel für Offenbach können Sie in Form einer PDF-Datei auf der Seite der Stadt Offenbach herunterladen.

Offenburg und die Mietpreisberechnung

Offenbach am Main ist mit etwa 125.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Hessen und grenzt unmittelbar an Frankfurt am Rhein. Als Wahrzeichen der Stadt gilt das Isenburger Schloss, welches als bedeutendstes Bauwerk aus der Zeit der Renaissance nördlich der Alpen gilt. Sehenswert sind aber auch die zahlreichen Bauten aus der Zeit des Klassizismus und des Historismus, die in Offenbach äußerst präsent sind.

So viel wird in Offenbach an Miete verlangt:

Kleine Wohnungen bis 30 m² Größe:                                  12,87 €/m²

Wohnungen bis zu einer Größe von 60 m²:                        11,14 €/m²

Wohnungen mit einer Größe von bis zu 100 m²:              11,36 €/m²

Im Vergleich: Miete von Häusern / Nettokaltmiete Stand Mai 2018

Häuser mit 100 m²:                                                                 9,55 €/m²

Häuser mit 150 m²:                                                               11,00 €/m²

Häuser mit 200 m²:                                                                9,73 €/m²

Auf dem Portal Immowelt finden die Seitenbesucher zahlreiche weitere Informationen und Details zum Mietspiegel Offenbach. Beispielsweise können sie die Entwicklung der Mietpreise hier bestens verfolgen. Auffällig ist hier, dass der Preis für Wohnungen in den verschiedenen Größenordnungen äußerst starken Schwankungen unterworfen war. So lag der Quadratmeterpreis für Wohnungen im Jahr 2011 noch bei rund 9,50 Euro, während er 2012 auf über elf Euro kletterte und im darauf folgenden Jahr sogar unter 9,50 Euro absank. 2014 erreichte der Mietpreis in diesem Segment einen Spitzenwert von über zwölf Euro je Quadratmeter, der Quadratmeterpreis sank im folgenden Jahr allerdings um einen Euro und steigt seither langsam, aber kontinuierlich wieder an. Weitaus weniger stark ins Gewicht fielen die Schwankungen bei Wohnungen mit einer Größe von bis zu 60 Quadratmetern aus. Hier gab es lediglich 2014 einen kleinen Ausreißer nach oben, als der Quadratmeterpreis auf über neun Euro stieg, der mittlerweile aber überschritten ist. Weitaus drastischer fiel der Preisanstieg aber bei Wohnungen mit einer Größe von mehr als 100 Quadratmetern aus. Diese kosteten bis 2013 noch knapp 7,50 Euro je Quadratmeter. In den folgenden Jahren gab es einen rasanten Preisanstieg auf den heutigen Wert.

Preisanstieg

Auch die Mietpreise für Häuser waren starken Schwankungen unterworfen, wenngleich diese weitaus geringer ausfielen, als es bei Wohnungen der Fall war. So kosteten Häuser mit einer Wohnfläche von bis zu 100 Quadratmetern etwa 2011 noch knapp über acht Euro je Quadratmeter. 2016 hatte der Quadratmeterpreis mit über elf Euro einen Spitzenwert erreicht, bevor der Preis wieder absank. Aber auch bei Häusern mit einer Wohnfläche von bis zu 150 und 200 Quadratmetern lässt sich ein Preisanstieg feststellen.