Mietspiegel Oldenburg

Obgleich der Gesetzgeber die Kommunen verpflichtet hat, einen Mietspiegel zu erstellen, fehlt dieser bislang für die niedersächsische Stadt Oldenburg. Denn die Pflicht, einen Mietspiegel zu erstellen, entfällt, wenn entweder kein öffentliches Interesse daran besteht oder der Aufwand zu groß wäre. Deshalb haben verschiedene Anbieter auf dem Oldenburger Immobilienmarkt eigene Mietspiegel erstellt, die jedoch nicht repräsentativ sind und auch von den Interessenvertretungen der Mieter und Vermieter nicht anerkannt sind. Grundsätzlich werden durch den Mietspiegel die ortsüblichen Vergleichsmieten ermittelt, die gegebenenfalls auch nach verschiedenen Kategorien wie Wohnlage oder Baujahr geordnet sind.

Dadurch entsteht eine Preisspanne, die sowohl für Vermieter als auch für Mieter als Orientierungshilfe dienen kann. Der Mietspiegel trägt also maßgeblich dazu bei, den Wohnungsmarkt transparent zu halten. Wird der Mietspiegel von der jeweiligen Kommune in Auftrag gegeben und von den Interessenvertretungen der Mieter und Vermieter anerkannt, besitzt dieser eine hohe Aussagekraft. Beispielsweise lässt sich der Mietspiegel als Beweismittel heranziehen, wenn es darum geht, den Mietpreis zu erhöhen. Jedoch gibt der Mietspiegel kein vollständiges Bild über die Miethöhen einer Kommune ab. Immobilien, die staatlich gefördert wurden und für die eine Mietpreisbindung gilt, werden im Mietspiegel nämlich nicht berücksichtigt. Ein realistisches Bild über die Höhe der Mieten in Oldenburg finden Besucher beispielsweise auf den Seiten von www.immowelt.de.

Wo finde ich den aktuellen Mietspiegel für Oldenburg?

Ein Mietspiegel für Oldenburg steht aktuell nicht zur Verfügung. Eine Alternative dazu stellt der Wohnungsmarktbericht der Stadt Oldenburg dar.

Mietpreis Oldenburg

Durchschnittliche Miete in Euro je Quadratmeter des Jahres 2017.

sehr niedrig
niedrig
durchschnittlich
sehr hoch
StadtteilMiete pro m2
Bloherfelde
6,91 Euro
Bürgerfelde
7,06 Euro
Donnerschwee
7,42 Euro
Etzhorn
6,73 Euro
Eversten
6,63 Euro
Groß Bornhorst
6,71 Euro
Klein Bornhorst
6,69 Euro
Kreyenbrück
6,57 Euro
Krusenbusch
6,38 Euro
Nadorst
6,92 Euro
Neuenwege
6,93 Euro
Ohmstede
6,51 Euro
Tweelbäke
6,77 Euro
Wechloy
6,99 Euro

Oldenburg und die Mietpreisberechnung

Bei Oldenburg handelt es sich um eine kreisfreie Universitätsstadt in Niedersachsen mit über 160.000 Einwohnern. Damit zählt Oldenburg nach Hannover, Braunschweig und Osnabrück zu den vier größten Städten des Landes. Bekannt ist Oldenburg vor allem für die Tatsache, dass es rund um die Stadt zahlreiche Gebiete zur Naherholung gibt. Besonders reich ist die Stadt übrigens an kleinen Seen und Fließgewässern. Die Durschnittspreise für Wohnungen liegen in Oldenburg auf folgendem Niveau:

Kleine Wohnungen bis 30 m² Größe:                 11,28 €/m²
Wohnungen bis 60 m²                                             8,66€/m²
Wohnungen bis 100 m²                                          8,43 €/m²

Im Vergleich: Preise für Miete von Häusern / Nettokaltmiete Stand Mai 2018

Häuser mit 100 m²                                                  8,53 €/m²
Häuser mit 150 m²                                                  8,59 €/m²

Auf dem Portal von Immowelt können Interessenten zahlreiche Informationen zum Mietspiegel Oldenburg abrufen. Beispielsweise erfahren sie, wie sich die Mieten in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Wohnungen mit einer Größe von bis zu 30 Quadratmetern haben beispielsweise seit jeher den höchsten Quadratmeterpreis. Diese kosteten 2011 noch knapp unter acht Euro pro Quadratmeter. In den folgenden Jahren kletterten die Preise langsam aber stetig auf das heutige Niveau. Weniger stark fiel die Preissteigerung bei Wohnungen in anderen Größenordnungen an. So lag das Preisniveau bei Wohnungen mit einer Größe von bis zu 60 Quadratmetern 2011 noch bei etwa sieben Euro, bei Wohnungen mit einer Größe von bis zu 100 Quadratmetern sogar nur bei 6,50 Euro je Quadratmeter. Auch in diesen Segmenten sind die Preise langsam und kontinuierlich ohne größere Ausschlag gestiegen.

Ähnlich sieht die Entwicklung bei vermieteten Häusern aus, wenngleich es hier größere Ausschläge gibt als au dem Wohnungsmarkt. So wurden beispielsweise Häuser mit einer Wohnfläche von bis zu 100 Quadratmetern 2011 noch für rund sieben Euro vermietet, während sie 2014 bereits über acht Euro kosteten, bevor der Mietpreis wieder leicht absank. Bei Häusern mit einer Größe von bis zu 200 Quadratmetern lässt sich hingegen ein rasch fallender Mietpreis feststellen.

Die preislichen Unterschiede fallen in Osnabrück in den einzelnen Stadtteilen nicht ganz so stark auf wie in vergleichbaren Städte. Dennoch gibt es sie. So ist beispielsweise der Stadtteil Wechloy mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 10,01 Euro je Quadratmeter am teursten. Billiger wohnen beispielsweise die Einwohner in Dietrichsfeld, wo der Quadratmeter Wohnraum lediglich 8i,01 Euro kostet. Unter acht Euro lässt sich lediglich im Stadtteil Haarentor etwas finden, wo die Quadratmeterpreise bei 7,89 Euro liegen.