Mietspiegel Osnabrück

Die Stadt Osnabrück stellt alljährlich einen Mietspiegel zusammen, der unter anderem auch auf dem Portal Immowelt einzusehen ist. Dieser bietet Mietern und Vermietern einen Anhaltspunkt darüber, wie hoch aktuell die ortsüblichen Mieten in Osnabrück sind. Allerdings berücksichtigt der Mietspiegel lediglich jene Wohnungen, die nicht mietpreisgebunden sind. Dabei handelt es sich in aller Regel um Wohnungen, die mit Hilfe staatlicher Zuschüsse gebaut wurden. Herausgegeben wird der Osnabrücker Mietspiegel von der Stadt in Zusammenarbeit mit den Interessenvertretungen der Mieter und Vermieter.

Der Osnabrücker Mietspiegel stellt allerdings nur eine grundsätzliche Orientierungshilfe für die aktuellen Preise auf dem Wohnungsmarkt dar. Angewendet werden kann der Mietspiegel beispielsweise nicht bei Kleinstwohnungen, möblierte Wohnungen oder Einfamilienhäuser. Zudem kann der tatsächliche Mietpreis erheblich von jenem Wert abweichen, der im Mietspiegel angegeben ist. Denn in gefragten Wohnvierteln ist das Wohnen grundsätzlich teurer als in weniger gefragten Regionen. Und auch die Infrastruktur vor Ort spielt eine wichtige Rolle dafür, wie hoch der Quadratmeterpreis für den Wohnraum tatsächlich  ist. Familien zahlen beispielsweise gern etwas mehr miete, wenn sich dafür in der Nähe der Wohnung ein Kindergarten oder in Schule befinden. Anderen Mietern sind hingegen die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel oder nahe gelegene Einkaufsmöglichkeiten wichtig.

Wo finde ich den aktuellen Mietspiegel für Osnabrück?

Den aktuellen Mietspiegel für Osnabrück können Sie kostenlos in Form einer PDF-Datei auf der offiziellen Seite der Stadt Osnabrück herunterladen.

Mietpreis Osnabrück

Durchschnittliche Miete in Euro je Quadratmeter des Jahres 2017.

sehr niedrig
niedrig
durchschnittlich
sehr hoch
StadtteilMiete pro m2
Atter
5,80 Euro
Atterfeld
5,84 Euro
Burg Gretesch
6,12 Euro
Darum
5,86 Euro
Dodesheide
6,20 Euro
Eversburg
6,29 Euro
Fledder
6,22 Euro
Gartlage
6,28 Euro
Gretesch
5,83 Euro
Hafen
6,59 Euro
Haste
5,96 Euro
Hellern
6,23 Euro
Hörne
7,04 Euro
Kalkhügel
6,51 Euro
Lüstringen
6,08 Euro
Lüstringen-Ost
6,45 Euro
Nahne
6,49 Euro
Pye
6,03 Euro
Schinkel
5,70 Euro
Schinkel-Ost
5,98 Euro
Schölerberg
6,04 Euro
Sonnenhügel
6,49 Euro
Sutthausen
6,40 Euro
Voxtrup
5,76 Euro
Westerberg
7,55 Euro
Weststadt
6,93 Euro
Widukindland
6,38 Euro

Osnabrück und die Mietpreisberechnung

In Osnabrück schlägt das Herz des Osnabrücker Landes in Niedersachsen. Mehr als 160.000 Einwohner machen Onsabrück zur viertgrößten Stadt des Landes. Bekannt ist Osnabrück vor allem aufgrund der Tatsache, dass hier ebenso wie in Münster anno 1648 der Westfälische Frieden unterzeichnet wurde. Dieses umfangreiche Vertragswerk hatte nicht nur den Dreißigjährigen Krieg, sondern auch den bereits seit 80 Jahren währenden Unabhängigkeitskrieg der Niederlande beendet. Als Wahrzeichen der Stadt gilt Osnabrücks Rathaus, welches 1512 im Stil der Spätgotik fertiggestellt wurde. So viel müssen Mieter für eine Wohnung in Osnabrück bezahlen:

Kleine Wohnungen bis 30 m² Größe:             10,46 /m²

Wohnungen bis 60 m²:                                       8,34 /m²

Wohnungen bis 100 m²:                                  8,35 €/m²

Im Vergleich: Preise für Miete von Häusern / Nettokaltmiete Stand Mai 2018

Häuser mit 100 m²:                                         8,29 €/m²

Auf dem Portal Immowelt finden interessierte Besucher zahlreiche weitere Daten und Informationen zum Mietspiegel Osnabrück. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung der Quadratmeterpreise in den vergangenen Jahren oder die beliebtesten Wohngebiete. So lag der Quadratmeterpreis für Wohnungen mit einer Größe von bis zu 30 Quadratmetern 2011 noch bei unter 8,50 Euro. In den folgenden Jahren stieg er jedoch kontinuierlich an. Eine langsame und konstante Entwicklung lässt sich auch bei den Wohnungen mit einer Größe von bis zu 60 Quadratmetern feststellen, bei welchen der Quadratmeterpreis 2011 noch unter sechs Euro lag. Auffälliger ist die Preisentwicklung bei Wohnungen mit einer Größe von bis zu 100 Quadratmetern. Diese kosteten zwischen 2011 und 2013 noch zwischen sechs und 6,50 Euro je Quadratmeter. 2014 erfolgte ein relativ rasanter Anstieg auf nahezu 7,50 Euro, während die Preise in den folgenden Jahren langsamer auf das heutige Niveau zusteuerten.

Turbulenter zeigte sich die Mietpreisentwicklung für Häuser. Beispielsweise hatten Häuser mit einer Wohnfläche von150 Quadratmetern 2011 mit rund 7,75 Euro je Quadratmeter einen Höhepunkt erreicht. Ein Jahr später kosteten diese Immobilien nur noch gut 6,50 Euro je Quadratmeter. In den kommenden Jahren stiegen die Preise wellenförmig an. Noch stärkere Ausschläge gab es bei Häusern mit einer Wohnfläche von 100 Quadratmetern. Diese kosteten 2011 weniger als 6,50 Euro, ein Jahr später sogar nur knapp über 5,50 Euro. Erst dann erfolgte ein relativ rasanter Preisanstieg auf das heutige Niveau. Besonders gefragt waren Häuser mit einer Wohnfläche von 200 Quadratmetern im Jahr 2016, als der Preis für Neuvermietungen bei etwa 8,75 Euro lag. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Preise relativ schnell geklettert. 2011 kosteten diese Immobilien nämlich lediglich rund 4,75 Euro pro Quadratmeter.