Mietspiegel Rheine

Informationen zum Mietspiegel Rheine 2022

Der aktuelle durchschnittliche Mietpreis (Kaltmiete)in Rheine liegt im Jahr 2022 bei 7,90 EUR /m².


Mietspiegel für Mietwohnungen nach Anzahl Zimmer

Der Preis für eine 1 Zimmer Wohnung in Rheine liegt bei 8,89 EUR /m². Für eine 2 Zimmer Wohnung liegt der aktuelle durchschnittliche Mietpreis im Jahr 2022 bei 7,97 EUR /m².

Zimmer Rheine Nordrhein-Westfalen Deutschland
18,89 €9,71 €10,43 €
27,97 €8,28 €8,81 €
37,76 €7,94 €8,44 €
47,43 €8,08 €8,52 €


Mietspiegel für Wohnungen Rheine

Der durchschnittliche Mietpreis in Rheine liegt bei 7,90 EUR /m².

Ortsteil €/m² in 2019 €/m² in 2020 €/m² in 2021 €/m² in 2022
Altenrheine 6,17 € 6,13 € 7,20 €7,60 €
Bentlage k. A. k. A. k. A.k. A.
Bocholt k. A. k. A. k. A.k. A.
Catenhorn k. A. k. A. k. A.k. A.
Dutum 6,61 € 6,58 € 7,19 €7,80 €
Elte k. A. 5,57 € 6,17 €k. A.
Eschendorf 6,22 € 6,49 € 6,65 €7,50 €
Gellendorf 6,26 € 6,96 € 7,11 €6,98 €
Hauenhorst 6,05 € 6,42 € 6,66 €k. A.
Horst k. A. k. A. k. A.k. A.
Kanalhafen k. A. k. A. k. A.6,73 €
Mesum 6,35 € 6,53 € 6,58 €7,17 €
Nahrodde k. A. k. A. k. A.k. A.
Rodde k. A. k. A. k. A.k. A.
Schotthock 6,75 € 6,44 € 6,15 €7,54 €
Wadelheim k. A. k. A. k. A.6,96 €
Zentrum k. A. k. A. k. A.k. A.

Mietspiegel nach m² für Wohnungen in Rheine

Für eine 50m²-Wohnung in Rheine liegt der durchschnittliche Mietpreis (Kaltmiete) 2022 bei 7,86 EUR/m². Für eine 70m² große Wohnung zahlt man zur Zeit 7,59 EUR/m².

Rheine Nordrhein-Westfalen Deutschland
alle7,90 € 8,32 € 8,87 €
20 - 3510,25 € 10,78 € 11,27 €
35 - 458,48 € 8,91 € 9,46 €
45 - 508,49 € 8,33 € 8,68 €
50 - 607,86 € 8,03 € 8,47 €
60 - 757,59 € 7,94 € 8,45 €
75 - 857,92 € 7,89 € 8,66 €
85 - 1007,83 € 8,28 € 8,83 €
100 - 7,71 € 8,59 € 9,01 €

Kaufpreisentwicklung für Haus/Wohnung je m² Rheine

Sie stehen vor der Frage, ob Sie in Rheine lieber eine Wohnung oder ein Haus kaufen, oder lieber mieten statt kaufen wollen? Der durchschnittliche Kaufpreis für eine Eigentumswohnung in Rheine beträgt 2.622 EUR/m². Für ein Haus zahlen Sie einen durchschnittlichen m² Preis von 2.659 EUR/m².

Jahr Wohnungen Häuser
20222.622 €2.659 €
20212.606 €2.489 €
20202.209 €1.946 €
20191.633 €1.811 €

Datenquelle VALUE Marktdatenbank

Wichtiger Hinweis zu den angegebenen Mietenspiegelpreisen:

Der vorliegende Marktmietenspiegel für Rheine ist kein offizieller Mietspiegel von Rheine. Bei den von uns ermittelten Angaben werden Neubauten nicht in die Preisermittlung miteinbezogen. Die angegebenen Mietpreise pro m² beziehen sich auf die Kaltmiete. Unsere Berechnungen basieren auf den Daten der VALUE Marktdatenbank, einer etablierten Datenquelle der deutschen Immobilienwirtschaft. Sie ersetzen keinesfalls den eventuell vorhandenen einfachen oder qualifizierten Mietspiegel von Rheine. Sie sind aber gerade für Kauf- oder Mietinteressierte wichtig und können als Vergleichswerte verwendet werden.

Mietsituation in Rheine

Der Wohnungsmarkt und insbesondere die Mietsituation in der Stadt Rheine sind nicht einheitlich zu betrachten. Im Allgemeinen kann die Situation als entspannt beschrieben werden, während in Teilmärkten Engpässe vorherrschen.

Ursächlich für diesen Zustand ist die Entwicklung der durchschnittlichen Haushaltsgröße. Die Zahl der Haushalte nahm in den letzten Jahren konstant zu, während die Anzahl der Menschen, die zusammen in einer Wohnung leben, stetig abnahm.

Verglichen mit dem Jahr 1995 gibt es gegenwärtig 31,8 % mehr Haushalte. Demgegenüber wuchs die Bevölkerung um lediglich 8,3 %.
Im Schnitt leben 2,2 Personen in einem Haushalt.

Die Zahl der Objekte mit einem oder zwei Zimmern ist gering. Gemessen am gesamten Wohnungsbestand von 35.880 Wohneinheiten beträgt der Wert nur 7,7 %. Dies ist charakteristisch für eine Region im eher ländlichen Raum. Die Ursache liegt in dem hohen Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern.

Dementsprechend konkurrieren immer mehr Menschen um kleine Wohnungen. Dies führt in jüngster Zeit zur Verlangsamung der Haushaltsbildung, da ein Mangel an Wohnobjekten mit wenigen Zimmern zu verzeichnen ist.

Insgesamt fehlen etwa 500-700 Wohnungen im Stadtgebiet. Kennzeichnend hierfür ist die geringe Leerstandsquote von unter 1 %.

Um dem entgegenzuwirken, wurden seit 1995 pro Jahr etwa 400 neue Wohnungen fertiggestellt. Seit 2015 flacht die Neubauaktivität etwas ab, sodass zukünftig nicht mit einer Entspannung der Lage zu rechnen ist.

Mietspiegel Rheine

Der Mietspiegel in Rheine wurde am 1. Juli 2020 veröffentlicht. Es handelt sich um einen qualifizierten Mietspiegel.

Er findet jedoch nicht für den gesamten Wohnungsmarkt Verwendung. Nicht berücksichtigt werden beispielsweise Wohnungen, die über kein WC verfügen oder Wohnungen mit vermietetem Mobiliar.

Der Mietspiegel von Rheine dient dazu festzustellen, ob der Mietzins, der für ein Objekt verlangt wird, angemessen ist. Zwecks der Datenermittlung wurde eine repräsentative Anzahl von Vermietern direkt befragt.

Die Immobilien werden zunächst anhand der Baualtersstufe und der Wohnfläche eingruppiert. Der Mittelwert für eine Wohnung aus dem Jahr 1980 mit einer Wohnfläche von 60 m² beträgt exemplarisch 5,74 EUR pro Quadratmeter.

Im Anschluss erfolgt die Kalkulation von Zu- und Abschlägen. Von Relevanz sind hierbei im Besonderen die Lage, die Ausstattung und die Beschaffenheit der Immobilien.

Gute Wohnlagen werden positiv bewertet, während eine schlechte Lage zu Abschlägen führt. Eine hochwertige Einbauküche, eine Fußbodenheizung oder Parkettböden führen wiederum zu einem erhöhten Mietzins. Einfachverglaste Fenster oder nicht abgeschlossene Wohneinheiten resultieren in einer Mietreduktion.

Laut dem Mietspiegel von Rheine beträgt die Höhe der Miete für eine Wohnung aus dem Jahr 1970 mit einer Wohnfläche von 75 m² und durchschnittlicher Ausstattung 5,08 EUR pro Quadratmeter.

Gewerblicher Mietspiegel Rheine

Ein gewerblicher Mietspiegel für Rheine wird von der Industrie und Handelskammer publiziert. Die dargebotenen Mieten sollen Transparenz bei der Vermietung von Gewerbeimmobilien schaffen. Rechtsverbindliche Angaben sind dem Dokument nicht zu entnehmen. Trotzdem dient ein gewerblicher Mietspiegel in Rheine dem Zweck, Mieten für Lagerflächen, Läden und Hallen zu vergleichen.

Die nachfolgenden Werte fungieren als gewerblicher Mietspiegel für Rheine:

Sektorenübergreifend beträgt die durchschnittliche Miete für Objekte in der Innenstadt von Rheine 6-8 Euro pro Quadratmeter. Im übrigen Stadtgebiet werden 6,00 EUR bis 7,50 EUR verlangt.

Ortsübliche Vergleichsmiete

Die ortsübliche Vergleichsmiete ist ein Messinstrument um festzustellen, ob die Miete, die für eine Wohnung verlangt wird, angemessen ist. Dabei werden Objekte gegenübergestellt, die hinsichtlich der Lage, dem Schnitt, der Wohnfläche, der Ausstattung sowie dem energetischen Zustand vergleichbar sind. Die ortsübliche Vergleichsmiete wird aus dem arithmetischen Mittel der Miete aus den letzten sechs Jahren gebildet.

Die rechtliche Grundlage findet sich im Bürgerlichen Gesetzbuch. Vermieter haben die Befugnis, den Mietzins bis auf die Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete und darüber hinaus anzupassen.

Steht für deren Berechnung kein Mietspiegel zur Verfügung, erfolgt die Datenerhebung über Gutachten von Sachverständigen oder Mietregistern.

Immobilienpreise in Rheine

Die Immobilienpreise in Rheine werden maßgeblich von der Wohnlage und dem Objekt selbst bestimmt.
Wohnungen sind in der Regel günstiger als Häuser. Freistehende Häuser sind wiederum kostenintensiver im Erwerb als Reihenhäuser.

2021 ist für eine Wohnung 2274 EUR pro Quadratmeter zu bezahlen. Beim Hauskauf müssen Interessierte tiefer in die Tasche greifen. 2535 EUR pro Quadratmeter werden im Schnitt verlangt und gezahlt.

Die Stadt Rheine

Rheine liegt in Nordrhein-Westfalen an der Ems. Verwaltungsrechtlich gehört sie zum Kreis Steinfurt und verfügt über eine Bevölkerungszahl von 76.000.

Die Stadt blickt auf eine lange historische Geschichte zurück und wurde 838 erstmalig urkundlich erwähnt. Historische Bauten sind im Stadtbild jedoch nicht zu finden, da diese im Zweiten Weltkrieg zerstört worden.

Die größten Arbeitgeber sind die apetito AG mit 1600 Mitarbeitern sowie die Stadt Rheine selbst mit 600 Bediensteten.

Die Einheimischen genießen ihre Freizeit beim Besuch des Zoos oder des Haddorder Sees.

Preistrend für Eigentumswohnungen

Die Erwerbskosten stiegen in den letzten Jahren stetig. Mit einer Trendumkehr ist in nächster Zeit nicht zu rechnen.

Preistrend für Häuser

Junge Familien werden die Preise für Häuser weiter in die Höhe treiben. Ein Abschwächen der Dynamik ist unwahrscheinlich.