Mietspiegel Trier

Seit 1992 lässt die rheinland-pfälzische Stadt Trier einen Mietspiegel aufstellen. Hierbei handelt es sich gewissermaßen um eine Serviceleistung der Stadt für Mieter und Vermieter. Diese können aus dem Mietspiegel ersehen, wie hoch die Miete für Wohnungen und Häuser auf dem Gebiet der Stadt Trier im Durchschnitt ist. Laut der Paragraphen 558c und 558d des Bürgerlichen Gesetzbuchs handelt es sich beim Mietspiegel um eine Übersicht der Mieten für nicht preisgebundene Wohnungen. Das bedeutet: Sozialwohnungen und andere Immobilien, die mit staatlicher Förderung erstellt wurden, werden im Mietspiegel nicht berücksichtigt. Damit zeigt der Mietspiegel einen repräsentativen Querschnitt über die Höhe der ortsüblichen Miete von Immobilien in unterschiedlichen Wohnungskategorien auf.

Der Mietspiegel ist also ein wichtiges Instrument, um das Mietpreisgefüge in der Stadt Trier transparent zu halten. Weil sowohl Mieter als auch Vermieter vom Mietspiegel profitieren, muss dieser auch von den jeweiligen Interessenvertretungen anerkannt werden. Die Vermieter können daraus ersehen, welche Quadratmeterpreise sie in etwa verlangen können und die Mieter erfahren, ob ihre Miete in etwa auf dem zu erwartenden Preisniveau liegt. Natürlich hängt die tatsächliche Höhe der Miete noch von zahlreichen weiteren Faktoren ab. Dazu gehört etwa die Frage, wie begehrt Wohnungen im jeweiligen Viertel sind oder wie es um die Infrastruktur und die Verkehrsanbindung bestellt ist. Weitere Infos zum Trierer Mietspiegel finden interessierte Besucher auf immowelt.de.

Wo finde ich den aktuellen Mietspiegel für Trier?

Den aktuellen Mietspiegel für Trier können Sie in Form einer PDF-Datei auf der offiziellen Seite der Stadt Trier herunterladen.

Trier und die Mietpreisberechnung

Insgesamt gilt der Wohnungsmarkt in der im Westen von Rheinland-Pfalz gelegenen Stadt Trier als angespannt. Die viertgrößte Stadt des Bundeslandes blickt auf eine über 2.000 Jahre währende Geschichte zurück und gilt somit als älteste Stadt in ganz Deutschland. Bekannt ist Trier vor allem für eine Vielzahl an Baudenkmälern aus römischer Zeit, die seit 1984 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes sind. Zu den bekanntesten Denkmälern aus römischer Zeit gehören neben den Thermen auch das Amphitheater sowie die Römerbrücke und die Konstantinbasilika.

Die Wohnungspreise in Trier:

Wohnungen bis 30 m² Größe:            11,17 €/m²

Wohnungen bis 60 m²:                        8,46 €/m²

Wohnungen bis 100 m²:                     8,30 €/m²

Im Vergleich: Preise für Miete von Häusern / Nettokaltmiete Stand Mai 2018

Häuser mit 150 m²:                            9,30 €/m²

Häuser mit 200 m²:                           7,33 €/m²

Auf dem Portal Immowelt finden die Seitenbesucher zahlreiche weitere Informationen zum Mietspiegel Trier. Beispielsweise können sie die Entwicklung der Mietpreise in den vergangenen Jahren verfolgen. Insgesamt sind die Mietpreise für Immobilien in den vergangenen Jahren in Trier sowohl bei Wohnungen als auch bei Häusern kontinuierlich angestiegen, wobei es keine größeren Schwankungen gab. Am stabilsten zeigte sich die Preisentwicklung für Wohnungen mit bis zu 30 und bis zu 60 Quadratmetern. So kostete eine Wohnung mit einer Größe von bis zu 30 Quadratmetern im Jahr 2011 noch knapp unter zehn Euro und kletterte ohne größere Ausschläge auf den heutigen Wert. Ähnlich stabil entwickelten sich die Preise für Wohnungen mit einer Größe von bis zu 60 Quadratmetern, die 2011 noch rund 6,75 Euro kosteten. Ein kleiner Preisverfall ist lediglich bei Wohnungen mit einer Größe von bis zu 100 Quadratmetern zu bemerken. Hier lag der Quadratmeterpreis 2011 noch bei über 8,50 Euro. Ein Jahr später sanken die Mieten auf etwa 6,50 Euro pro Quadratmeter, erst dann erholten sich die Preise allmählich wieder.

Häuser

Etwas stärker schwanken die Mietpreise bei Häusern, wobei die Entwicklung bei Immobilien mit einer Wohnfläche von bis zu 100 Quadratmetern am stabilsten ist. Diese kosteten 2011 noch weniger als 7,50 Euro je Quadratmeter und erreichten zwei Jahre später mit nahezu 8,50 Euro je Quadratmeter einen Spitzenwert. Bei Häusern mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern, die 2011 noch unter 6,50 Euro pro Quadratmeter kosteten, gab es von 2013 auf 2014 den größten Preissprung: Von knapp 6,50 Euro auf nahezu neun Euro je Quadratmeter.