Mietspiegel Wilhelmshaven

Anhand des Mietspiegels Wilhelmshaven können sich sowohl Mieter als auch Vermieter darüber informieren, wie hoch die ortsüblichen Mieten sind. Zwar hat die Stadt keinen offiziellen Mietspiegel erstellt, jedoch lassen sich die ortsüblichen Mieten anhand eines Vergleichs der verschiedenen Immobilien ermitteln. Allerdings lässt sich nicht jede Wohnung mit jeder beliebigen anderen vergleichen. Denn um einen realistischen Überblick über die Höhe der Miete zu bekommen, müssen Objekte gleicher Größe in vergleichbarer Lage und mit einer vergleichbaren Ausstattung herangezogen werden.

Der Grund dafür, warum viele Kommunen auf die Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels verzichten, liegt am vergleichsweise hohen Aufwand. Denn ein qualifizierter Mietspiegel nach BGB muss in einem Turnus von zwei Jahren erstellt werden und nicht nur von der Kommune anerkannt werden. Auch die Vertreter von Mietern und Vermietern müssen diesen anerkennen, damit er Gültigkeit hat und Rechtssicherheit schafft. Darüber hinaus muss in einem qualifizierten Mietspiegel eine Vielzahl von Kriterien berücksichtigt werden. Dazu gehören unter anderem das Baujahr der Immobilie, der Stadtbezirk, die Ausstattung und vieles mehr. Jedoch hat ein qualifizierter Mietspiegel für die Beteiligten auch zahlreiche Vorteile. So können sich sowohl Mieter als auch Vermieter an der Höhe der Miete orientieren und haben Rechtssicherheit. Unnötige Streitigkeiten darüber, ob die Höhe der Miete gerechtfertigt ist, lassen sich dadurch ausräumen.

So haben sich die Mieten in Wilhelmshaven entwickelt

Die Mieten in Wilhelmshaven sind in den vergangenen Jahren nur relativ mäßig gestiegen. So kostete eine Wohnung mit einer Größe von bis zu 40 Quadratmetern 20111 noch 5,70 Euro je Quadratmeter. In den folgenden Jahren sanken die Preise sogar. So lag der Quadratmeterpreis 2012 bei 5,40 Euro, 2013 bei 5,20 Euro und 2014 sogar nur bei 5,10 Euro. 2015 stieg der Preis auf 5,40 Euro und 2016 auf 5,60 Euro. Der größte Preisanstieg wurde 2017 verzeichnet, als der Quadratmeterpreis auf 6,40 Euro kletterte. Der Quadratmeterpreis für eine Wohnung mit einer Größe von bis zu 80 Quadratmetern blieb bis 2013 konstant bei 4,60 Euro und stieg 2014 auf 4,70 Euro. In den folgenden Jahren stiegen die Preise kontinuierlich leicht an, 2015 auf 4,90 Euro, 2016 auf fünf Euro und 2017 auf 5,20 Euro. Ähnlich ist die Preisentwicklung bei Wohnungen mit einer Größe von bis zu 120 Quadratmetern. Diese kosteten 2011 noch 4,60 Euro je Quadratmeter. Auf dem gleichen Niveau mit geringen Schwankungen blieben die Quadratmeterpreise bis 2015, als sie auf 4,90 Euro stiegen. Eine größere Steigerung, nämlich auf 5,20 Euro je Quadratmeter erfolgte 2016. Seit 2017 kostet der Quadratmeter 5,30 Euro.

Insgesamt betrachtet gibt es also keine allzu großen Preisunterschiede für Wohnungen in verschiedenen Größenklassen. Jedoch sind kleine Wohnungen mit weniger als 40 Quadratmetern wie nahezu überall etwas teurer als größere Wohnungen. Die weitaus meisten Wohnungen werden auf dem Wilhelmshavener Immobilienmarkt in einer Preisklasse von 250 bis 300 Euro Kaltmiete, gefolgt von Wohnungen, die zwischen 300 und 350 Euro kosten. Am schwierigsten zu finden sind dagegen Wohnungen mit einer Kaltmiete von weniger als 200 Euro.

Wer in Wilhelmshaven Wohnungen in einer bestimmten Größenordnung sucht, sollte aber auch einen Blick auf die verschiedenen Stadtteile werfen. Denn das Angebot an Wohnungen mit zwei und drei Zimmern ist in Fedderwardergroden und Heppens am größten. In Bant ist der Anteil an Wohnungen mit drei Zimmern weitaus am größten.

Preise in Kaiserslautern

Allerdings sind die angegebenen Quadratmeterpreise lediglich Durchschnittswerte. Denn wie hoch die Miete im individuellen Fall tatsächlich ausfällt, hängt von zahlreichen weiteren Faktoren ab. Insbesondere die genaue Lage spielt hierbei eine wichtige Rolle. Dazu gehören vor allem Faktoren wie die Verkehrsanbindung und die Frage, ob sich in der Nähe der Wohnung eine Schule oder Einkaufsmöglichkeiten befinden. Ersteres ist vor allem für Familien mit schulpflichtigen Kindern wichtig. Aber auch Freizeitmöglichkeiten oder kulturelle Einrichtungen haben einen Einfluss auf die Höhe der Miete.