Mietspiegel Würzburg

Wie im Mietspiegel der Stadt Würzburg auf dem Portal Immowelt zu sehen ist, liegen die Quadratmeterpreise für Wohnungen in der Stadt zwischen 10,61 und 14 Euro. Allerdings handelt es sich beim Würzburger Mietspiegel nicht um einen Qualitativen Mietspiegel, dessen Details in zwei Paragraphen des Bürgerlichen Gesetzbuches geregelt sind. Denn die Kommunen sind seitens des Gesetzgebers nicht verpflichtet, einen Qualifizierten Mietspiegel zu erstellen. Die Verpflichtung zur Erstellung eines Mietspiegels besteht nur, sofern sich dies mit einem vertretbaren Aufwand machen lässt.

Deshalb werden für den Würzburger Mietspiegel die Daten des IVD Instituts – Gesellschaft zur Immobilienmarktforschung und Berufsbildung mbH verwendet. Diese werden jedoch  nicht zwangsläufig nach denselben Kriterien ein Einfacher oder Qualifizierter Mietspiegel erhoben, wie ihn Städte und Gemeinden in Auftrag geben. Dieser Mietspiegel dient sowohl Vermietern als auch Mietern als Orientierungshilfe für die Ermittlung der ortsüblichen Miete. Eine wichtige Rolle spielt der Mietspiegel also beispielsweise im Fall einer Neuvermietung oder einer Mietpreiserhöhung bei langjährigen Mietern. Der Vermieter muss sich nämlich an der ortsüblichen Miete orientieren, die eben im Mietspiegel festgehalten wird. Jedoch handelt es sich hierbei lediglich um Durchschnittswerte. Zahlreiche Faktoren können dazu beitragen, dass die tatsächliche Miete von diesen Werten abweicht. Dazu gehören etwa die Lage und das Wohnumfeld.

Wo finde ich den aktuellen Mietspiegel für Würzburg?

Ein Mietspiegel für Würzburg steht aktuell nicht zur Verfügung. Dafür finden Sie eine Preisentwicklung auf immowelt.de.

Würzburg und die Mietpreisberechnung

Bei der Großstadt am Main mit ihren mehr als 125.000 Einwohnern handelt es sich um die sechstgrößte Stadt im Freistaat Bayern. Deren Altstadt präsentiert sich mit einem imposanten Gesicht, das den Vergleich mit anderen historischen Städten Europas wie etwa Krakau nicht zu scheuen braucht. Die Julius-Maximilians-Universität steht in der Tradition der hohen Schule zu Würzburg, die 1402 gegründet wurde, sodass sich Würzburg zu den klassischen Universitätsstädten Deutschlands rechnen darf. Die große Zahl von rund 30.000 Studenten, die dort immatrikuliert sind, sorgen natürlich für eine entsprechend große Fluktuation auf dem Mietmarkt, was dazu führt, dass Wohnungen in begehrten Wohnlagen relativ teuer sind.

Die Mieten liegen in Würzburg im Schnitt auf folgendem Niveau:

Kleine Wohnungen bis 30 m² Größe:               14,00 €/m²

Wohnungen bis 60 m²:                                        11,49 €/m²

Wohnungen bis 100 m²:                                     10,61 €/m²

Im Vergleich: Preise für Miete von Häusern / Nettokaltmiete Stand Mai 2018

Häuser mit 150 m²:                                            8,28 €

Häuser mit 200 m²:                                           7,74 €

Auf dem Portal Immowelt finden interessierte Seitenbesucher zahlreiche Informationen zum Mietspiegel Würzburg. Anhand dieser Daten können sie auch ersehen, wie sich die Mieten in der Stadt am Main künftig entwickeln werden. Denn obwohl in Würzburg alljährlich mehr als 10.000 Zu- und Abzüge gezählt werden, ist die Zahl der Zuzüge bislang höher, sodass davon auszugehen ist, dass die Bevölkerung Würzburgs auch weiter wachsen wird. Entsprechend haben sich auch die Mietpreise in der Vergangenheit entwickelt: Während Wohnungen mit einer Größe von bis zu 30 Quadratmetern 2011 noch weniger als acht Euro pro Quadratmeter kosteten, hat der Mietpreis 2016 einen absoluten Spitzenwert von fast 17 Euro pro Quadratmeter erreicht und ist dann wieder gefallen. Langsamer entwickelten sich die Preise bei Wohnungen mit einer Größe von bis zu 60 Quadratmetern und bis zu 100 Quadratmetern: Während eine bis zu 60 Quadratmeter große Wohnung 2011 noch rund sieben Euro kostete, lag der Preis für eine 100 Quadratmeter große Wohnung damals bereits bei nahezu acht Euro.

Etwas turbulenter entwickelten sich laut Mietspiegel die Mieten bei Häusern. So lag die Miete für Häuser mit einer Größe von bis zu 150 Quadratmetern 2011 noch bei rund 7,50 Euro. Bis 2013 stiegen die Quadratmeterpreise auf über zehn Euro, während sie 2014 auf knapp 6,50 Euro abstürzten. Erst dann stiegen die Preise langsam und kontinuierlich wieder an.

Die unbestritten beliebteste Wohngegend in Würzburg ist der Stadtteil Neumünster mit einem Quadratmeterpreis von 15,74 Euro, gefolgt vom Rennweg, wo der Quadratmeter 15,52 Euro kostet. Am billigsten hingegen ist der Stadtteil Rottenbauer mit einem Preis von 8,46 Euro je Quadratmeter.